Start Freitag ist Musiktag Freitag ist Musiktag abonnieren Empfehlungen suchen Veranstaltungen News Links Wir über uns
Freitag ist Musiktag
(Ausgabe 2017/25)
ältere Ausgabe anzeigen:
Liebe Musikfreundinnen & -freunde,

ihr könnt euch schon mal den 13.7.2017 in den Kalender schreiben, denn da eröffnen wir um 17:00 Uhr unser Ausstellung "Gesucht! Utopien in der Popkultur", die wir anlässlich des Utopien Fests bei uns im Laden haben. Das wird eine kleine, sehr feine Sache. Wer es nicht pünktlich zur Vernissage schafft, sei getröstet: Den August über lassen wir alles hängen ;-)

Und apropos Ausstellung: Unser neuer Mitarbeiter Jules (inzwischen haben ihn bestimmt schon viele von euch kennengelernt) hat neben seiner Leidenschaft für Musik noch eine andere Liebe, nämlich die Fotografie. Und dieses Wochenende, genauer von heute 19:00 Uhr bis Sonntag um 16:00 Uhr sind seine Bilder Teil einer Ausstellung des in der AEG Halle 14. Ist ja klar, was wir empfehlen: Hingehen.

beste Grüße und ein musikalisches Wochenende
Peter Bongartz mit Todde Jarks, Peter "Point" Gruner & Julien Fertl
Moonband "Until The Evil Ghost Is Gone"
Unglaublich, aber wahr: Die Moonband setzt noch eins drauf
Nachdem sich das letzte Album noch mit den eigenen Einflüssen beschäftigte und folgerichtig große Songs anderer bot, liefern die Münchener_innen auf „Until the evil ghost is gone“ das beste Album mit eigenen Songs bislang. Das beste Album? Moment mal, wir haben doch hier in Freitag ist Musiktag schon jedes Album der Moonband geliebt. Ja richtig, aber die Band entwickelt sich weiter und setzt tatsächlich noch eins drauf. Das klassische Songwriting ist ausgereift, die Gesänge sitzen wie im Schlaf und auf ihrem fünften Album kommt Neues hinzu: Ein Synthie verzahnt sich hin und wieder mit akustischen Gitarren und Mandoline, auf einmal wird es laut, der böse Geist ist nicht „nur“ Folk. Aber natürlich hauptsächlich. Und Stücke wie „Go Brother Go“ oder eben auch „Evil Ghost“ erwischen einen sofort und direkt ins Herz. Ein neues Moonband-Album ist für uns ja irgendwie immer wie nach Hause kommen, aber diesmal hat jemand halt auch noch frische Blumen hingestellt und schon gekocht. Chapeau, liebe Moonband.
Until The Evil Ghost Is Gone
CD, LP 
  Reservierung / Versand  
  Video / Songbeispiel  
Sascha Funke "Lotos Land"
Der Funke springt über: Ungewöhnliches vom Technomeister
Lotos Land
CD, LP 
  Reservierung / Versand  
  Video / Songbeispiel  
Sascha Funkes letztes Album-Projekt ist nun auch schon über fünf Jahre her (“Saschienne”) - da kommt der 40jährige Herr aus Berlin mit “Lotos Land” daher ... schenkt man dem interessant gestalteten Coverbild Glauben, so ist es ein Land, in dem Milch, Honig und vielleicht noch ganz andere Flüssigkeiten fließen - irgendwie göttlich. Und auch die Lieder sind eine Reise in eine zum Teil ungewöhnliche, elektronische Klanglandschaft. So kommt der Opener “Pogo Logo” mit reichlich Tschingderassabumm um die Ecke und gleich im zweiten Titel wird schon gesungen. Allerdings eher wie man es aus den (dark-)wavigen 80ern kennt. Sascha Funke verzichtet trotz der durchaus tanzbaren Grundrhythmik weitgehend auf die “typischen” Dancefloor Klischees, oder schenkt den zunächst sich so gerierenden Tracks zumindest gerne eine abweichende Wendung. Dass Sascha Funke natürlich weiterhin dem technoiden Tanzvolk zugeneigt ist, erleben wir, wenn wir z.B. mit ihm den “Purple Hill” besteigen, von dem aus wir einen wunderbaren Ausblick auf den herrlich krautigen Titeltrack “Lotos Land” genießen dürfen ... ja, selbst die analogen Synthesizer-Zeiten klingen also an. Das Album bleibt mit jedem Titel so spannend wie am Anfang und gehört mit Sicherheit zu den Alben, an denen Elektro-Gourmets einfach nicht vorbei kommen.
Chuck Berry "Chuck"
Das überraschend gelungene Vermächtnis des Rock’n’Roll-Gottes
Na, sowas, der Alte hatte es also doch noch drauf! Seit 1979 hatte Chuck Berry kein neues Album mehr herausgebracht, stattdessen quälte er seine loyalen Fans mit meist uninspirierten, hingerotzen Auftritten, bei denen er sich selten die Mühe machte, überhaupt seine Gitarre zu stimmen. Es war, sagen wir es ruhig wie es ist, ein Trauerspiel, dem Niedergang eines der einflussreichsten, genialsten Künstler des 20. Jahrhunderts miterleben zu müssen. Und jetzt, nachdem Mr. Rock’n’Roll mit stolzen 90 Jahren für immer seine typische Seemannskappe an den Nagel gehängt hat, erscheint ein neues Album, das er kurz von seinem Tod eingespielt hat. Und siehe da, es ist eben doch noch alles da, wofür man Chuck geliebt und ihm fast alles verziehen hat. “Wonderful Woman” ist eine rockende Hommage an seine Frau Themetta Suggs, mit der er seit 1948 bis zu seinem Tod verheiratet war. Und das folgende “Big Boys”, ebenfalls ein klassischer Berry-Rocker, inklusive der vertrauten Trademark-Riffs, hat mit seiner wortverspielten Ironie und dem catchy Refrain sogar die Klasse seiner großen Songs der Fünfziger und Sechziger Jahre. Desweiteren beweist dieses wunderbare Vermächtnis-Album ein weiteres Mal, was seine Fans schon lange wissen, nämlich dass Berry weit mehr drauf hatte, als Boogie-Rhythmus und Johnny-B-Goode-Riffs: Sein Cover des Jazzstandards “You Got To My Head” kommt als erdiger Blues daher, “3/4 Time (Enchiladas)” ist eine charmante Latin-Übung im Walzertakt, “Darlin’” eine warmherzige Bluesballade für seine und mit seiner Tochter, “Jamaica Moon” ein gelungenes Remake seines Rumba-Klassikers “Havana Moon”. Und in “The Dutchman”, einem dunklen Blues-Schieber über eine obsessive Liebe, offenbart sich noch einmal das riesige Talent des Lyrikers Chuck Berry. Ein neues Berry-Album, das genauso vertraut wie frisch klingt, schnörkellos produziert ist und zum Teil an die Glanztaten seiner goldenen Dekade anknüpft - damit konnte man nicht rechnen. Aber jetzt ist alles gut.
Chuck
CD, LP 
  Reservierung / Versand  
  Video / Songbeispiel  
Film "Paula"
Eine Hymne auf die Unangepasstheit
Paula
DVD 
  Reservierung / Versand  
  Video / Songbeispiel  
„Eine mitreißende Geschichte der jungen expressionistischen Malerin Paula Modersohn-Becker, die im 19. Jahrhundert entgegen der Norm lebt, liebt und arbeitet. Ein fesselndes Künstlerporträt!“ schrieb die Elle über „Paula“. Von vorne: Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe. Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe. Mit „Paula“ erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist PAULA auch die Geschichte einer großen, leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, sind heute – ein Jahrhundert später – aktueller denn je. „Paula“ ist ein atmosphärisch dichtes Küntlerporträt mit beeindruckender Intensität.
Bongartz. Musik in allen Formaten
Hauptstr. 56
91054 Erlangen
Tel: 09131 9080520



USt. ID: DE 261717343

Bei der Suche nach der richtigen Anlage für nachhaltige Musik empfehlen wir die kompetente Beratung von:

HiFi Forum Baiersdorf
Breslauer Str. 29
91083 Baiersdorf
Tel: 09133 / 60629-0
Fax: 09133 / 60629-60
E-Mail: mail@hififorum.de
Impressum Datenschutzerklärung