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26.09.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk  - Voodoo Jürgens
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Voodoo Jürgens
Unsere Empfehlung seines aktuellen Albums in Freitag ist Musiktag findet ihr

Per Mund- (und bald auch Medien-)Propaganda als "Next Best Thing"-Hype von und in Wien vor etwas mehr als einem Jahr gestartet hat sich Voodoo Jürgens gleich mit seinem nun vorliegenden Debüt-Album von der einengenden, wenn nicht gar tödlichen Umarmung der "Checker" emanzipiert und ein substanzielles, ein wahrhaftiges und vor allen Dingen ein berührendes Erstlingswerk abgeliefert.
Die supercatchy Vorab-Single "Heite grob ma Tote aus" war gewiss ein verdienter Indie-Hit (sowohl Nummer Eins der fm4- als auch der Austrian Indie Charts), das Album hat aber mehr; mehr Anderes, mehr "sein" als "schein", mehr poetischen Tiefgang; es zieht einem von der ersten Geschichte aus dem Fesch an in seinen Bann, baut sich einem lyrischen Malstrom gleich auf, bricht ab, fängt erneut an und lässt einen am Ende überwältigt zurück.
Voodoo Jürgens springt auch nicht auf einen Austropop-Hype-Zug auf; er singt in der Sprache in der er spricht, denkt, träumt und Dinge erlebt. Die Vorbilder für seinen Zugang zu Musik sind Bob Dylan, Leonard Cohen, Tom Waits und durchaus auch krachigere, spätere Sachen wie The Libertines. Es sind aber auch die Beat-Poeten der Fünfziger. Gewiss: Respekt für Ambroß, Danzer, Hirsch ist vorhanden, genauso wie Freundschaften zu einigen Protagonisten des heutigen Wiener Pop-Wunders (Wanda, Der Nino aus Wien; auch Ja, Panik, die quasi als seine Backingband bei "Heite grob ma Tote aus" fungieren).

Voodoo Jürgens hat sich also einen Fahrschein für jene Bim (= Straßenbahn) gekauft, die in die erste Liga österreichischen Pops fährt, ohne dabei Fendrich, Gabalier oder "tiafen Schmäh"-Pop im Sinn zu haben... [E-Werk]
03.10.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Judith Holofernes
Judith Holofernes wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten

Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres ersten Solo-Albums meldet sich Judith Holofernes, ehemals Frontfrau der Band Wir sind Helden, mit ihrem neuen Album Ich bin das Chaos zurück. Die mehrfache Echo und EinsLive Krone Preisträgerin, bekannt für ihre virtuosen und poetischen Texte, gehört zu den erfolgreichsten Künstlern Deutschlands. Nebenher schreibt sie einen Blog, 2015 veröffentlichte sie einen Band mit komischer Lyrik.
Das neue Album Ich bin das Chaos schließt in seiner Spielfreude klar an das „zerzauste Debut“ Ein leichtes Schwert (2014) an. Die elf Songs bewegen sich rasant zwischen sehr unterhaltsam und sehr traurig. Überraschend ist das selbstbewußte Bekenntnis zu „so etwas wie Glanz. Und Tiefe. Und Schönheit! Die Songs wollten das so“, sagt Holofernes. Eine Handvoll melancholischer Stücke bilden das dunkle Herz einer ansonsten hellen, zugewandten, offenherzigen Platte. Sie sähe das Album in „hellen Farben, die vor dunklem Hintergrund erst richtig leuchten“, sagt Holofernes. Und leuchten tut es, dieses Chaos.
Eine überraschende Kollaboration war prägend für den Sound: Die meisten der elf Songs –allesamt wieder mit deutschen Texten - schrieb die Berlinerin mit dem färöischen, englischsprachigen Songwriter Teitur. Produziert hat erstmals Pola Roy, Holofernes‘ Ehemann und Heldendrummer. Im März wird Judith Holofernes sich aufmachen, mit ihrer groß(artig)en Band so viel Chaos wie möglich über Deutschland zu bringen. (E-Werk)
05.10.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Von wegen Lisbeth
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Von wegen Lisbeth zusammen mit INTRO, Musikblog, egoFM und taz

Auf ihrer Facebook-Seite versuchen sie Grand-Prix-Lena mit angebrochenen Snacks zu locken: „Komm rüber, wir haben noch eine halbe Tüte Chips!“, zu ihrem erweiterten Instrumentarium zählt eine elektrische Harfe - und in ihrem VW-Bus klafft ein Loch. Der Berliner Indiepop-Sensation Von Wegen Lisbeth ist es eben ernst, wenn sie in einem Stück verkündet: „Lang lebe die Störung im Betriebsablauf“. Dem Geheimtipp-Status ist die Band mit dem seltsamen Namen so längst entwachsen (letzteren verdankt sie übrigens dem sogenannten „Knickzettelchenspiel“). Touren mit AnnenMayKantereit und Element Of Crime führten sie bereits in die ganz großen Hallen. Auf eigene Tour gehen ist allerdings nach wie vor am schönsten. Nach all den EPs und Demoaufnahmen war es 2016 nun auch endlich soweit: Das allererste Album „Grande“ erschien im Sommer und wurde auf 24 ausverkauften Konzerten vorgestellt. Diese Band meint es nämlich trotz aller Leichtigkeit verdammt ernst. Zum Glück. (E-Werk)
24.11.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - FIVA x JRBB
FIVA x JRBB wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten
Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in ‘Freitag ist Musiktag’ findet ihr

Eine Bigband, ein Streichquartett, ein DJ und ein MC. Auf ihrer gemeinsamen Tour präsentieren Fiva und die Jazzrausch Bigband ein klanggewaltiges Konzerterlebnis, das neue Maßstäbe für Hip Hop - Livekonzerte setzt. Zwanzig enthusiastische Musikerinnen und Musiker nehmen ihr Publikum an der Hand und führen es durch Fiva's wundervolle musikalische Vergangenheit hin zum Beginn eines neuen gemeinsamen Abenteuers.

„Keine Angst vor Legenden“ bettet Fiva's poetische Texte in die schier unendlichen Klangfacetten der Jazzrausch Bigband – mal im innig warmen Klang eines Streichquartetts, mal im hymnischen Glanz der Bläser, mal im fetten Groove von Schlagzeug und Bass. Immer im Zentrum steht dabei Fiva's beispiellose Fähigkeit, ihre Texte in einem Facettenreichtum zu rappen, der den klanggewaltigen Arrangements der 20-köpfgen Jazzrausch Bigband in nichts nachsteht. Die Vorfreude ist groß: Keine Angst vor Legenden! (E-Werk)
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