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26.03.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Ala.ni
Ala.ni wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten
Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in ‘Freitag ist Musiktag’ findet ihr

Ala.ni ist eine bemerkenswerte Künstlerin, eine echte Entdeckung. Mit furiosen Auftritten beim Reeperbahn Festival oder dem Haldern Pop zog sie ihre Zuhörer bereits in den Bann, jetzt kommt sie auf Tournee durch Deutschland.
Die Stimme der Britin mit den karibischen Wurzeln ist ein Edelstein , ihr Jazz klingt wie aus der Welt und aus der Zeit gefallen, ihre Haltung ist tadellos, ihre Musik ist zurückgenommen, aber intensiv, die Arrangements sind zurückhaltend und lassen die Sängerin, die als Backgroundkraft bei Blur und Mary J. Blige angefangen hat, im Rampenlicht strahlen und funkeln wie ein Diamant.

Ala.nis konzeptuelles Debütalbum „You & I“ und dessen Live-Umsetzung (und ihre Interpretation einiger Klassiker) ließen das hingerissene Publikum verzückt und begeistert vor der Bühne zurück. Sie braucht keine Kraft und keine große Band wie andere Sängerinnen, sie muss niemanden mit ihrem Äußeren verführen. Sie kann sich der Wirkung ihrer Stimme völlig sicher sein. Der samtige, warme, melancholisch modulierte, kraftvolle Klang eines trainierten Soprans mit der rauchigen Note lässt die Zuhörer verstummen und erleuchtet die geheimsten Gedanken und Gefühle jedes Einzelnen. Diese Stimme kann pures Glück erzeugen. (E-Werk)
28.03.2017  - 20:00 Uhr  - Hirsch, Nürnberg  - Akua Naru
Akua Naru ist eine Bongartz - Musik in allen Formaten Liveempfehlung
Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in ‘Freitag ist Musiktag’ findet ihr

Akua Naru, die ›First Lady des Global Hip Hop‹, meldet sich mit einer neuen Deutschland-Tour in 2017 zurück! Nachdem sie bereits 2016 allein in Deutschland rund 40 Konzerte spielte, kommt sie im März 2017 mit einer ausgedehnten Tour zurück und gibt erste Einblicke in noch unveröffentlichte Songs.
Mit ihrer Musik bringt sie den schon verloren geglaubten weiblichen Concious-Rap zurück - und das direkt aus Köln. Doch hört man auch nur einen ihrer Songs, wird einem klar, dass die rheinische Domstadt unmöglich die einzige Station in Akua Narus Leben gewesen sein kann. Afrikanische Rhythmen und Klänge, Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul durchziehen die smoothen Beats und ergeben zusammen mit Akua Narus ausdrucksstarker Stimme einen Sound, dem man sich nur schwer entziehen kann. Vergleiche mit den Rap-Poetinnen Lauryn Hill oder Bahamadia liegen auf der Hand. Die in den USA geborene Künstlerin ist die älteste Tochter einer Bank- und Supermarktkassiererin und des Angestellten einer Krankenhauswäscherei. Als sie sieben Jahre alt war, kehrte ihr Vater der Familie den Rücken. Nach dem schmerzhaften Verlust des Vaters versuchte Akua Naru sich erstmals darin, selbst zu schreiben und verbrachte viel Zeit in der Kirche. Ihre Großmutter war Leiterin des Kindergottesdienstes und ihre Tante leitete den Kirchenchor der Gemeinde. Die Erfahrungen eröffneten Akua Naru nicht nur die afroamerikanischen Traditionen der Oratorien und geistlichen Musik, sondern auch eine Welt, die von weiblicher Tatkraft, Widerstandskraft und Führungskompetenz geprägt war. Ein Hip Hop-begeisterter, gleichaltriger Onkel ermutigte dann seine Nichte dazu, ihre selbstverfassten Gedichte – ganz im Stile der Oratorien ihrer Pastorin – im Rhythmus von Instrumentals zu rezitieren. Was als Spiel begann, wurde im zarten Alter von acht Jahren zu Akuas erstem Rap. Während ihres Urbanistik-Studiums in Camden, New Jersey befasste sie sich insbesondere mit der Frage nach den geografischen und ökonomischen Faktoren, die bis zum heutigen Tage für die Benachteiligung von Menschen anderer Hautfarbe verantwortlich sind und ganze Communities zerstören, wie sie damals am Beispiel ihres eigenen Wohnortes tagtäglich vor Augen geführt bekam - immerhin galt die restlos verarmte Industriestadt Camden aufgrund ihrer hohen Mord- und Verbrechensrate als „gefährlichste Stadt der USA". Eine Reihe von Gewaltverbrechen, deren Zeugin sie wurde, veranlassten Akua die USA zu verlassen. Eine zweijährige Reise, auf der sie immer wieder als Musikerin auftrat, führte sie zunächst durch Südostasien und nach China, ehe sie letztlich in Deutschland Halt machte. Akua Naru teilte sich die Bühne bereits mit Künstlern wie Patrice, Tete, Ursula Rucker, Blitz the Ambassador, Elzhi, Wax Taylor, dem englischen Rapper TY, Mic Donet und dem deutschen Power- Produzenten JR & Ph 7. Darüber hinaus arbeitete sie im Rahmen eines Features bereits mit Tuneyards und der legendären Angelique Kidjo und mit Ahmir „Questlove" Thompson, Drummer und Kopf der Roots. Mit ihrer Band spielte Akua Naru bereits auf Bühnen in der ganzen Welt, u.a. in Indien, Rumänien, Nigeria, USA, Kanada, Brasilien, Russland, Deutschland, Schweiz, Simbabwe, Frankreich, La Réunion, Guadeloupe, Kap Verde, Portugal, Georgien, Jordanien und Senegal.(Concertbüro Franken)
28.03.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Moddi
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Moddi zusammen mit dem FOLK IM PARK Festival und Radio Z

Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in "Freitag ist Musiktag" findet ihr

"Unsongs" ist eine bemerkenswerte Sammlung von Songs, die unterdrückt wurden. Die Versuche, sie verstummen zu lassen, waren vielfältig: vom relativ harmlosen Einreiseverbot bis hin zu brutalem Mord. Mit viel Feingefühl und großer Vorstellungskraft hat der norwegische Singer-Songwriter Moddi den Liedern neues Leben eingehaucht und ein bewegendes, Augen öffnendes Album erschaffen. "Unsongs" feiert die Zensierten und deckt gleichzeitig die Zensoren auf.
Pål Moddi Knutsen, ein 29-jähriger Junge aus dem Norden Norwegens, war zunächst ein Aktivist, bevor er zum Songwriter wurde. Als Mitglied der Socialist Youth und Young Friends of the Earth erkannte er, dass die Lieder, die sie gemeinsam sangen, ganze Jahrzehnte zurückreichten. "Wunderschöne Lieder, aber sie korrespondieren nicht mit der Realität, in der wir heute leben" erklärt er, "und deshalb habe ich angefangen, selbst Musik zu schreiben".
Dass Moddi nicht unbedingt die Aussage des Songs befürworten muss, um ihn interessant zu finden, zeigt die Wahl von Parrot, Goat and Rooster - einem 1990 entstandenen Narcorridos, das mexikanische Drogendealer aufwertet. Die einzige Einschränkung bei der Titelauswahl war, dass genau das Element des Songs erhalten bleiben werden muss, aus dem dieser überhaupt erst unterdrückt wurde – selbst dann, wenn der Song ins Englische übersetzt und mit einem neuen Arrangement und einer neuen Melodie versehen wurde.
Die Geschichten auf "Unsongs" umspannen Kontinente und ganze Jahrhunderte. Für den Norweger wird es dann seinen Zweck erfüllen, wenn es den Hörer dazu bringt, zu lernen und über die verschiedenen Arten nachzudenken, die verhindern sollen, dass wichtige, politische Botschaften ihren Weg zum Publikum finden. In diesem Sinne birgt das Album sowohl Lehren der Vergangenheit als auch Lektionen für die Zukunft.
"Beim Machen dieses Albums habe ich herausgefunden, dass Leute genug haben von diesem ganzen inhaltsleeren Pop." stellt er fest. "Für mich war das ein Weg in die Welt, in einer Zeit, in der Mauern wieder aufgebaut und jeden Tag weitere Türen geschlossen werden. Diese Lieder haben mich gelehrt, die Welt wieder ein wenig mehr wertzuschätzen. Obwohl das Thema mehr als ernst ist, erfüllt mich dies alles mit Hoffnung. Zumindest für mich hat dieses Album bewiesen, dass Musik meist doch stärker ist als Stille." (E-Werk)
28.04.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Sookee
Sookee wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten

Nachdem 2016 für SOOKEE vor allem durch bemerkenswerte Festival-Auftritte (u.a. Jamel rockt den Förster, Fusion, MS Dockville) und mitreißende Clubshows in Berlin und Hamburg geprägt war, wird 2017 für die Quing of Berlin musikalisch richtig large:
Mit einem neuen Team auf und hinter der Bühne und neuem Album kommt sie frisch und fresh im Frühling zurück, um die Bühnen der Clubs, Konzerthallen und Festivals wieder Lila einzufärben.
Wir dürfen uns freuen auf volle Häuser, große Herzen und inhaltliche Anliegen, von denen wir inzwischen wissen, dass sie Deutschrap bereichern. (E-Werk)
14.06.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Shantel & Bucovina Club Orkestar
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Shantel & Bucovina Club Orkestar zusammen mit Radio Z

„Der Kosmopolit, der Weltreisende, der Paprika Bambaataa immer auf der Suche nach neuen Klängen: Shantel dreht seit jeher popkulturelle Klischees und sicher geglaubte Genredefinitionen auf links. Wenn er dann auch noch mit seinem Bucovina Club Orkestar die komplette Bühne mit Leben füllt, wenn globale Sounds in kompakte, anarchische Hymnen gegossen werden, dann sind Eklektizismus und Eskapismus gar nicht mehr weit voneinander entfernt. Keine Sorge: The Kiez is Alright. Disko Devil Shantel kümmert sich schon darum.“ Remy Kolpa Kopoul (E-Werk)
23.07.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Element of Crime
Element of Crime wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten

Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in ‘Freitag ist Musiktag’ findet ihr http://www2.bongartz-musik.de/index.php?nav=140&aktion=details&id=1394

"Schöne Grüße,
Eure Element of Crime

Also erst müssen in den Gärten der Welt (Berlin Marzahn) diese Kirschbäume wieder blühen und dann müssen neue Saiten aufgezogen werden und dann geht es für diese Herren hinaus in den Kraut-und-Rüben-Somme

Sie sind Deutschlands herausragende Band: Element of Crime haben nicht nur einige legendäre Songs veröffentlicht, sondern gleich albumweise deutsche Rockgeschichte geschrieben. So etwa mit „Damals hinterm Mond" (1991), „Weißes Papier (1993)", „Romantik" (2001) und zuletzt mit dem neuen Werk „Lieblingsfarben und Tiere".
Sie sind von der Romantik gestreifte, kauzige Männer, die von Liebe singen und von gescheiterten Spargelköniginnen, von altem und neuem Schrott, von der rettenden Kavallerie (die natürlich nicht mehr kommt), der Blaumeise Yvonne, von Erdbeereis, Katzen und Pitbull-Terriern. Der Sound, den sie dabei kreieren, ist einzigartig rau und einzigartig schön!" (E-Werk)
05.10.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Von wegen Lisbeth
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Von wegen Lisbeth zusammen mit INTRO, Musikblog, egoFM und taz

Auf ihrer Facebook-Seite versuchen sie Grand-Prix-Lena mit angebrochenen Snacks zu locken: „Komm rüber, wir haben noch eine halbe Tüte Chips!“, zu ihrem erweiterten Instrumentarium zählt eine elektrische Harfe - und in ihrem VW-Bus klafft ein Loch. Der Berliner Indiepop-Sensation Von Wegen Lisbeth ist es eben ernst, wenn sie in einem Stück verkündet: „Lang lebe die Störung im Betriebsablauf“. Dem Geheimtipp-Status ist die Band mit dem seltsamen Namen so längst entwachsen (letzteren verdankt sie übrigens dem sogenannten „Knickzettelchenspiel“). Touren mit AnnenMayKantereit und Element Of Crime führten sie bereits in die ganz großen Hallen. Auf eigene Tour gehen ist allerdings nach wie vor am schönsten. Nach all den EPs und Demoaufnahmen war es 2016 nun auch endlich soweit: Das allererste Album „Grande“ erschien im Sommer und wurde auf 24 ausverkauften Konzerten vorgestellt. Diese Band meint es nämlich trotz aller Leichtigkeit verdammt ernst. Zum Glück. (E-Werk)
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