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Veranstaltungen
20.02.2018
 - 20:00 Uhr
 - E-Werk, Erlangen
 - Faber
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Faber zusammen mit egoFM
Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in ‘Freitag ist Musiktag’ findet ihr

Der Zürcher Songschreiber Faber ist keiner, der über das Leben singen würde, ohne überhaupt gelebt zu haben. Das macht sein Debüt-Album „Sei ein Faber im Wind“ so wertvoll.
Faber singt „ficken“ und „blasen“, er nennt einen Song „Brüstebeinearschgesicht“ und lässt die Protagonistin „im Stehen pissen“. Ganz klar: Faber ist keiner für Leute, die bei Faber an Sekt denken und Max Frisch nie gelesen haben. Insofern stimmt es auf jeden Fall: Es ist wirklich schön, dass es ihn gibt, wie er im Song „Wem du’s heute kannst besorgen“ singt.
Faber ist mit sizilianischen Volksliedern aufgewachsen, er liebt Truba?i, die coolen Chanson-Franzosen, Polka, aber auch Folk und Nuancen aus den alten amerikanischen Stilen. Man denkt an Francesco Paolo Frontini, Jacques Brel, Georges Moustaki oder an Fabrizio de André, dessen Spitzname ebenfalls Faber war. Das Verdienst des Fabers, um den es hier geht, ist nun, dass er all diesen Einflüssen die distinguierte Rotweinseligkeit austreibt und sie auf die Straße zerrt, wo sie herkommen und hingehören.
Auf „Sei ein Faber im Wind“ geht es immer um absolut alles und irgendwie auch um nichts, weil manchmal ja alles so herrlich egal sein kann. Wir hören Posaunen und Gitarren und Geigen und ein Klavier und vor allem hören wir diese Stimme. Faber singt seine Lieder mit einem gewaltigen Furor und maximaler Hingabe. In „Nichts“ singt er über Nostalgie und Besserwisserei als einzig verbliebende Währungen des neidzerfressenden Biedermanns. „Es könnte schöner sein“ beschreibt wiederum die Spießigkeit der Neo-Biedermeier-Millenials: „Du rebellierst, du bist dagegen / Immer wenn’s zur Stimmung passt“.
Faber lässt jenen scharfen Blick mit lakonischer Lässigkeit in seine Texte einfließen, aus dem Wahrhaftigkeit entsteht. Er ist gerade einmal 23, klingt und schreibt aber wie ein 50-Jähriger – und die jungen Alten sind natürlich die besten Alten, die wir haben. Anders gesprochen: Faber ist keiner, der über das Leben singen würde, ohne überhaupt gelebt zu haben. Das macht seine Musik so wertvoll. Also sei ein Einhorn und nicht du selbst. Und wenn du kein Einhorn sein kannst, sei ein „Faber im Wind“. (E-Werk)
24.02.2018
 - 20:00 Uhr
 - E-Werk, Erlangen
 - Giant Rooks
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Giant Rooks zusammen mit egoFM und How deep is your love

Erst im Juli kündigten Giant Rooks ihre „Closing 2017 Show“ im Kölner Gloria Theater an. Dort werden sie am 28.12.2017 dieses unglaublich erfolgreiche Jahr zusammen mit ihren Fans abschließen. Bereits jetzt sind nur noch wenige Restkarten dafür erhältlich. Doch auch für 2018 hat die Art Pop Band aus Hamm bereits Großes geplant: EineHeadline-Tour mit insgesamt 23 Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht auf dem Plan.
Ihre letzte Tournee, Anfang dieses Jahres, war restlos ausverkauft. Auf Grund der hohen Nachfrage wollen Giant Rooks ihre Fans nicht allzu lange warten lassen. Sie starten ihre „For The Days To Come Tour 2018“ bereits am 31.01.2018. Das Publikum darf sich freuen, denn die Band wird neben ihren bereits veröffentlichten Songs auch neue Tracks präsentieren und in ihre energiegeladene Live Show einbauen. Diese sind während des ereignisreichen Sommers, mit über 40 Festivalshows, entstanden.Man darf gespannt sein, was das Jahr 2018 für Giant Rooks bringen wird. (E-Werk)
28.02.2018
 - 20:00 Uhr
 - E-Werk, Erlangen
 - James Vincent McMorrow
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch James Vincent McMorrow zusammen mit Intro, Musikblog.de und egoFM

Das im Mai veröffentlichte Album True Care führt James Vincent McMorrows organisch und über Mundpropaganda steigenden internationalen Erfolg weiter. Dieser begann 2010 mit seinem Platin Debütalbum Early in the Morning, das in seiner Heimat Irland auf #1 landete, Silber-Status in Großbritannien erlangte und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Sein 2014 veröffentlichtes Post Tropical sicherte McMorrow einen Platz als weltweit angesehener Musiker und führte zu ausverkauften Touren durch die ganze Welt, mit Shows u.a. im Sydney Opera House, London’s Barbican, Shepherd’s Bush Empire sowie der National Concert Hall in Dublin. Das im September 2016 veröffentlichte We Move wurde u.a. von Pitchfork, Pigeons & Planes und NPR Music hochgelobt. Das Album ließ McMorrow mit einigen der aktuell größten Produzenten arbeiten, unter ihnen Nineteen85 (Drake, dvsn), Two Inch Punch (Sam Smith, Years & Years) und Frank Dukes (Kanye West, Rihanna), sowie die legendären Jimmy Douglass (Donny Hathaway, Timbaland) und John O’Mahony (Metric, Coldplay). McMorrows Katalog hat mittlerweile über 400 Millionen Streams. Seine eigenen Alben sind nur ein Weg, über den McMorrows Fans zu seiner Musik gefunden haben. Er ist ein begehrter Kollaborateur, der an Alben einiger berühmter Künstler mitgearbeitet hat. Seine Stimme ist auf dem neuen San Holo Track „The Future“ zu hören, er hat auf „I’m In Love“ von Kygos Debüt LP Cloud Nine ein Feature und hat auch daran mitgeschrieben, er hat „Angela“ von dvsns Debütalbum mitgeschrieben und seine Stimme ist auf Drakes „Hype“, von seinem Billboard-stürmenden Album Views, zu hören. Eine von vielen Erscheinungen seiner Musik in Filmen und TV Serien ist McMorrows Cover von „Wicked Games“, das für den Trailer der 6. Staffel der HBO Serie „Game of Thrones“ verwendet wurde.
(E-Werk)
09.05.2018
 - 20:00 Uhr
 - E-Werk, Erlangen
 - Portico Quartet
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Portico Quartet zusammen mit kulturnews, JAZZ THING, hhv.de, ASK HELMUT, INTRO, BYTEFM

Das für den Mercury Prize nominierte Portico Quartet war stilmäßig noch nie festzusetzen. Mit Einflüssen aus Jazz, Electronica, Ambient Music und dem Minimalismus schuf die Gruppe im Laufe ihrer drei Studioalben ihren eigenen, einzigartigen, filmischen Klang - angefangen 2007 mit ihrem Durchbruch mit „Knee-Deep In The North Sea“ über ihr Album aus 2007, „Isla“ (produziert von John Leckie) zum selbstbetitelten „Portico Quartet“ 2012. Nach einer kurzen Trip-Phase sind sie nun wieder zu viert unterwegs und veröffentlichten im September 2017 viertes Werk „Art In The Age Of Automation“ via Manchesters Gondwana Records. Es ist eine Rückkehr, die freudigst erwartet wurde, von einer Band, die sowohl mit ihrem altbekannten Signature Sound spielt, als auch neue Soundwege beschreitet.

Aufgenommen in den Fish Factory Studios in London zu Beginn des Jahres und in den Vox Studios in Berlin gemischt, baut „ Art In The Age Of Automation“ soundtechnisch auf „Portico Quartet“ von 2012 auf und bringt den filmischen Minimalismus mit elektronischen und atmosphärischen Texturen zusammen. Dazu gehören auch Jacks Saxophon und Duncans einzigartige Mischung aus Live- und elektronischen Drums. Die Musik von Portico Quartet ist ein weiterer Schritt nach vorne in der musikalischen Evolution der Band, wie Jack erklärt. “We’ve really gone into detail with the sounds and production, building dense layers and textures but retaining a live, organic feel to it. We wanted to use acoustic instruments but find ways in which they could interact with more modern production techniques and technologies to create something that was identifiably us but sounded fresh and exciting, futuristic even.” Das Albumcover ist ein Kunstwerk Duncan Bellamys: “The artwork came about when I started to explore the idea of scanning moving images. The resulting image is exactly that - a film playing on a tablet whilst the scan is in action. So the image is something created by the scanner itself, and in this way it establishes a relationship with the title of the album.”
(E-Werk)
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