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Freitag ist Musiktag
(Ausgabe 2019/07)
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Liebe Musikfreundinnen & -freunde,

bevor wir euch auch diese Woche leckere Musik auf Tonträger empfehlen, möchten wir euch noch ein bisschen Livemusik ans Herz legen: Am kommenden Dienstag, 19.2.2019 präsentieren wir euch im . Ihre neue CD "Murcielago" ist gerade erschienen (und liegt natürlich bei uns) und live sind sie ja schon seit vielen Jahren ein Garant für großen Spaß.
Und am kommenden Freitag, 22.2.2019 spielt um 20.30 Uhr im Kreuzwirtskeller, Hilpoltstein. Und bevor ihr euch dahin auf den Weg macht, beachtet bitte unbedingt den Anfahrtshinweis auf der ;-)
Und nun zu den Empfehlungen,

beste Grüße und ein musikalisches Wochenende
Peter Bongartz mit Todde Jarks, Peter "Point" Gruner & Julien Fertl
Mayra Andrade "Manga"
Die betörende Sängerin macht den Kapverden-Sound clubtauglich
Man kann es nicht anders sagen: Mayra Andrade hat eine der schönsten Stimmen der Gegenwart. Es mag Sängerinnen mit noch mehr Klangfülle und größerem Tonumfang geben, aber wer auf der Welt singt so lässig, so sinnlich mit einem Organ das genauso süß und herb klingt wie Honigmilch mit Zimt schmeckt? Nun hat die Kapverdin mit Wohnsitz in Paris nach fünf Jahren endlich ein neues Album veröffentlicht und man merkt gleich beim ersten Track: Sie will den Anschluss an die Moderne nicht verlieren. Beim ersten Track “Afeto” liegt ein dezenter House-Beat unter der kreolischen Leichtigkeit, kurz darauf kommt sogar mal kurz die unsägliche Modeerscheinung Autotune zum Einsatz - doch zum Glück bleibt es bei diesem einem Ausrutscher. Ansonsten steht das dezent modernistische Gewand Mayras Songs ausgesprochen gut: Gluckernde Synthesizer treffen auf akustische Gitarre, programmierte Beats auf sparsam geschmackvolle Basslinien, dann und wann kommen auch westafrikanische Einflüsse mit ins Spiel. Die Arrangements bleiben dabei so sparsam und luftig, wie man das von Andrade gewohnt ist und, ganz wichtig, ihre Melodien sind nach wie vor zum Niederknien: Das, was den ganz eigenen Charme kapverdischer Musik ausmacht, diese bittersüße, sehnsüchtige Melancholie, ist offensichtlich ein Teil von Mayra Andrades DNA. Insofern gelingt ihr auf “Manga” eine erstaunlicher Schritt nach vorne, ohne dabei ihre künstlerische Identität zu verkaufen.
 
CD: 19,99€
Manga
 
 
Anne Clark & Thomas Rückoldt "Homage - The Silence Inside"
Wir haben sie: Die neue Anne Clark! Dunkle Lyrik trifft auf minimale Elektrokunst.
Homage - The Silence Inside
 
 
Oh, wie schön kann das Musikgeschäft sein! Da gibt es tatsächlich nach zehn (10!) Jahren ein neues Album von Anne Clark, aber nicht im “normalen” Handel ... Tja, und da wir nun mal alles andere als normal sind, haben wir es tatsächlich geschafft, dieses Album für euch (ja, und auch für uns ;-) zu besorgen. Aber, nicht alle Alben bei denen wir in der Lage sind, sie zu beschaffen, lohnen einer Erwähnung. Ganz anders das Werk “Homage - The Silence Inside” von Anne Clark und ihrem kongenialen Klangerzeuger Thomas Rückoldt aus Jena. Warum wir so erpicht darauf sind, dieses Album anbieten zu dürfen, hört man bereits im ersten Titel. Schillernd blubbernde Elektronika aus krautigen Dark-Wave-Gefilden und Annes unverwechselbare Sprechstimme (ich glaube, gesungen hat sie nie) die - eindrücklich aber ungekünstelt - lyrische Texte unterschiedlicher Autor_innen in einen atmenden Kosmos aus Sounds webt. Manchmal wogt sie durch düstere Wolken, durch die ein Lichtstrahl sticht, manchmal steigt sie mit uns hinab in eine diffuse Traumwelt, die sich auch in ihrer Liebe zu Rilkes Wortkunst zeigt. Mit “Buddha in der Glorie” finden wir ein grandios vertontes Gedicht des Lyrikers wieder - sogar in Originalsprache ... Anne Clark & Thomas Rückoldt haben mit “Homage - The Silence Inside” einen musikalisch introvertierten Pfad gelegt, der - einst beschritten - in das traurige Glück wahrhaftiger Melancholie mündet. Na? Ist das jetzt zu trübsinnig? Nein, es ist einfach nur schön!
 
CD: 24,99€
Rival Sons "Feral Roots "
Die US-Amerikaner liefern wieder ein pralles Paket Klassik-Rock ab
Vorband von AC/DC, Lenny Kravitz, den Rolling Stones, Black Sabbath oder Deep Purple, Dauer-Stammgäste bei sämtlichen großen Open-Air-Festivals: Die Rival Sons sind die Rockband für alle Fälle und genauso klingen sie auch: Klassischer geht’s eigentlich nicht mehr. Auch ihr sechstes Album in zehn Jahren ist ein Fest für all jene, für die die Entwicklung des Rock’n’Roll irgendwann in den mittleren Siebziger Jahren abgeschlossen war. Und das ist keinesfalls respektlos gemeint: Innerhalb des selbst gesteckten Rahmens sind die US-Amerikaner mit das beste, was man derzeit kriegen kann. “Feral Roots” ist eine höchst kurzweilige Sammlung kerniger Gitarrenriffs, virtuoser Soli, massiver Led-Zeppelin-Grooves, wuchtiger Breaks und solidem bis exzellentem Songwriting, gekrönt von Jay Buchanans kraftvoll-maskulinem Rock-Shouting. Songs wie das Titelstück haben hymnische Stadion-Qualität ohne anbiedernd zu klingen, das enorm groovende “Stood By Me” überzeugt einmal mehr mit herrlich gospelndem Frauenchor, beim psychedelisch-schwelgerischen “All Directions” kommen gar Streicher zum Einsatz, bis wieder die Gitarrenwand anrollt. Das gesamte Album versprüht einen äußerst lebendigen, euphorischen Live-Spirit, was bei einer Band, die quasi ganzjährig auf Tour ist, auch nicht weiter verwundert. Zum Schluss gibt’s mit “Shooting Stars” ein beseeltes Anti-Neo-Faschismus-Statement: “My dancing is better than your marching will ever be!” Wohl gesprochen, Ihr Söhne der Freiheit!
 
CD: 19,99€
LP: 39,99€
Feral Roots
 
 
Ludwig Seuss Band "Live Im Lustspielhaus"
Mitreißendes Live-Dokument von Deutschlands bester Zydeco- und Boogie-Band
Live Im Lustspielhaus
 
 
“Boogie Woogie all night long!” Es gibt vermutlich in ganz Deutschland nur einen einzigen Musiker, der diese klischee-behafteten Zeilen singen kann ohne sich lächerlich zu machen: Ludwig Seuss. Der Münchener Tastenvirtuose ist die Kompetenz schlechthin, wenn es um Boogie, Rhythm & Blues, Rock’n’Roll und Zydeco geht, ein Mann der vermutlich nur aufgrund einer himmlischen Schludrigkeit in Bayern geboren wurde und nicht in Louisiana. Seit 1987 ist der Pianist, Akkordeonist und Sänger festes Mitglied der Spider Murphy Gang, seit den frühen Neunziger Jahren ist er auch mit seiner eigenen Ludwig Seuss Band fleißig unterwegs. Wie gut diese Kapelle ist, lässt sich auf “Live im Lustspielhaus” auf’s Vergnüglichste nachhören: Mit einer ausgewogenen Mischung aus Eigenkompositionen und Covers (Snooks Eaglin, Earl King, Chuck Berry, Clifton Chenier und andere) huldigen die acht Musiker dem dampfenden Sound der Louisiana-Swamps mit erstaunlichem Gefühl für den authentischen Groove des Zydeco und New-Orleans-Rhythm & Blues, einer Musik, deren ansteckende, lässige Lebensfreude und raue Energie hierzulande noch immer recht wenig bekannt ist. Hier quillt sie ungefiltert, mit direkter Herzlichkeit aus den Boxen: Eine Tour De Force, die das Münchener Publikum schweißnass und glücklich zurücklässt und auch auf Konserve jede Winterdepression davonbläst. PS: Wer Ludwig Seuss und seine Band nicht nur auf CD live erleben will, hat die Chance dazu übrigens am 22.2.2019 in der
 
CD: 19,99€
Film "303"
Roadmovie für eine junge europäische Generation
Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem '303' Oldtimer-Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik. Jan will nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Die beiden durchqueren Frankreich und erreichen Spanien, ihre fesselnden Gespräche werden immer persönlicher. Und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht ineinander zu verlieben ... Ein sehnsüchtiges Roadmovie mit magischer Anziehungskraft. Lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen, gelingt Regisseur Hans Weingartner mit 303 ein sehnsüchtiges Roadmovie mit magischer Anziehungskraft. Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen werden getragen von einem atmosphärischen Indie-Soundtrack. “Eines der schönsten Roadmovies, das man je gesehen hat.” (Berliner Zeitung) "Vielleicht gibt es im Kino nichts Schöneres als einer Liebesgeschichte beim Werden zuzusehen." (epd Film)
 
DVD: 14,99€
303
 
 
Bongartz. Musik in allen Formaten
Hauptstr. 56
91054 Erlangen
Tel: 09131 9080520



USt. ID: DE 261717343

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